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Chronik
UrkundeGewaltiger Wohnungsbedarf noch als Folge des Ersten Weltkrieges veranlaßte gemeinsinnige Bürger im Mai 1934 unter der Führung der Stadt Ingolstadt die "Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt GmbH" zu gründen.

Zeitstrahl Chronik hier...
Überblick
Gründungsdatum 08. Mai 1934
Eintragung ins Handelsregister 12. Juni 1934
Anerkennung als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen
08. Mai 1934
Bestätigung als Sanierungsträger für das Stadtgebiet Ingolstadt 19. Juni 1978
Anerkennung als Betreuungsunternehmen 16. Februar 1981
Bestätigung als allgemeiner Sanierungsträger in Bayern 09. September 1985
Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes und Einführung der Unternehmensbesteuerung 31. Dezember 1989
Festschreibung gemeinnützigen Verhaltens im Gesellschaftsvertrag mit Wirkung vom
01. Januar 1990
Verschmelzung mit der Bau- und Baulandbeschaffungsgesellschaft Ingolstadt mbH 01. Januar 2002
70-jähriges Firmenjubiläum 08. Mai 2004
 1939 - 1958
1950 BehelfswohnungenMit über 700 Wohnungen konnte bis 1939 dringend benötigter Wohnraum geschaffen und somit das Wohnungsproblem vermeintlich überwunden werden. Jedoch am Ende des Zweiten Weltkrieges und nach der Vertreibung und Aussiedlung Millionen Deutscher aus den Ostgebieten hatte das Wohnungselend in Ingolstadt wieder unvorstellbare Ausmaße erreicht. Mit Mut und Tatenkraft nahm unsere Gesellschaft diese Aufgabe in Angriff und konnte im Zeitraum von 1948 bis 1958 mit 1.590 Wohnungen die Wohnungsnot der Nachkriegsjahre beheben.

Insbesondere die Unterstützung der Stadt Ingolstadt mit Grundstücken, Baumaterial aus Festungsabbrüchen, Holzeinschlag in ihren eigenen Wäldern, finanzieller Unterstützung und Einschalten des Bauamtes in der Planung und Bauausführung, ließen den Wohnungsbau rasch vorankommen.
 1958 - 1969
1958 GoethestrAn der Periphere wurden neue Siedlungsprogramme mit repräsentativen Wohnbauprojekten realisiert, bereits 1965 konnte die 3.000. Nachkriegswohnung fertiggestellt werden.
Rasche Industrialisierung mit einhergehender Bevölkerungszunahme ließen den Wohnungsbestand schlagartig bis 1969 auf 4.500 Einheiten ansteigen. Nahezu jede fünfte Wohnung in Ingolstadt war zu diesem Zeitpunkt von der "Gemeinnützigen" gebaut worden.
 1965 - 2001
1977 MieterehrungBesonderen Augenmerk legen wir schon seit jeher auf die Unterstützung der einkommensschwachen Bevölkerungsschichten der Stadt Ingolstadt. Heute, mit rund 6.400 Mietwohnungen bietet unsere Gesellschaft im Durchschnitt jeder achten Ingolstädter Familie Wohn- und Lebensraum und damit weit mehr als das oft zitierte "Dach über dem Kopf".

Von den damals gebauten Einfachwohnungen haben wir den größten Teil mit moderner Haustechnik versehen und den heutigen Wohnvorstellungen angepaßt. Die Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten werden bis zum Jahr 2010 in allen Wohngebieten abgeschlossen sein, so dass dann der gesamte Wohnungsbestand unsere Gesellschaft den modernen Wohnansprüchen gerecht wird.
Das Unternehmens- und Investitionsziel des vergangenen Jahrzehnts lautet "Quantität bei gleichbleibend hoher Qualität". Differenziertes Wohnungsangebot, niedriges Mietpreisniveau mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von € 3,75 mtl. je m² Wohnfläche, mieterfreundliche Wohnumfeldgestaltung, Mieterservice rund um die Uhr, Mitbestimmung der Mieterschaft bis hin zu gemeinschaftsfördernden Maßnahmen wie z.B. die Ehrung langjähriger Mieter und Blumenschmuckwettbewerbe, sind wesentliche Leitgedanken der Geschäftspolitik.

Unsere Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, in Ingolstadt nicht nur quantitative, sonder auch innovative und qualitativ herausragende Bauvolumina anzubieten. Zahlreiche namhafte Auszeichnungen der von hohem Niveau getragenen Architektur unter kostengünstigen und umweltfreundlichen Aspekten geben hiervon Zeugnis.
 2001 - heute
aktuellIm Jahr 2001 haben wir im Wissen um die Bedeutung des Wohnumfeldes unseren Grünbestand gesichtet und erstmals komplett erfaßt. Ergebnis war, dass auf jede der 6.400 Mietwohnungen ungefähr ein Baum entfällt und so den Bewohnern unmittelbare "Naherholung" bietet.
Nicht zuletzt ermöglicht eine nachhaltige Förderung der Investitionen durch die Oberste Baubehörde, die Regierung von Oberbayern und die Stadt Ingolstadt den Ausweis von ausnahmslos sozialverträglichen Mieten im Bestreben um eine dauerhaft gute Versorgung des Ingolstädter Bürger.
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